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Holzameise (Lasius fuliginosus)

 Gewöhnlich baut diese Ameise ihr Nest im Holz absterbender Bäume, in Strünken oder Pfählen, aber auch in feuchten Balken und Brettern in Gebäuden. Sie nagt langgestreckte Tunnel und Löcher in das Holz und füllt sie mit einer dunklen, papierartigen Masse, indem sie die abgenagten Späne mit Speichel tränkt und mit Erdpartikeln oder anderen Teilen vermengt. Die befallenen Bäume müssen nicht durchnässt sein, ausserdem bleiben die härteren Teile erhalten und das Spätholz bleibt in Form von Lamellen stehen. Hat man die Ameisen im Haus, so sieht man sie auf ihren Strassen vom Nest zu den Nahrungsquellen in der Küche laufen, wie dies auch bei der schwarzen Wegameise der Fall ist.




Pharaoameise (Monomorium pharaonis)


 Diese Ameise ist rötlichgelb gefärbt. Ihr Name wir irrtümlich mit einer der ägyptischen Plage in Verbindung gebracht. Sie ist eine tropische Art, die erst in diesem Jahrhundert nach Mitteleuropa kam und hier völlig abhängig von geheizten Räumen ist. Die Pharaoameise lebt wie andere Ameisen in Kolonien, im Gegensatz zu den meisten anderen Arten aber gibt es in jedem Nest mehrere Königinnen. Die neuen Kolonien entstehen auf ziemlich einmalige Weise. Ist die ursprüngliche Kolonie zu gross geworden, verlassen sie einige Arbeiterinnen und Königinnen und nehmen einige Eier und Puppen mit. Das neue Nest wird in geschützten dunklen Spalten oder Höhlen angelegt, am liebsten in der Nähe einer Heizung, da die Ameise 27 bis 30° C gut verträgt. In einem befallenen Gebäude entstehen auf diese Weise viele Tochterkolonien, die friedlich miteinander leben und gewisse Verbindungen zueinander haben. Man kann sie als grosse Familie betrachten, die aus Hunderttausenden von Individuen besteht. Die Pharaoameise frisst fast alles. Sie liebt süsse Sachen, geht aber auch an Fleisch, Käse, tote Insekten und Aas. Man findet sie deshalb in Lebensmittellagern, in Kantinen und auch nicht selten in privaten Haushalten. Sie richtet gewöhnlich keine grösseren Schäden an, ist aber sehr lästig. In Krankenhäusern, wo die Ameisen gute Lebensbedingungen findet, kann sie als Krankheitsüberträger ein gewisses Risiko darstellen. Sie kann unter Bandagen eindringen und sterile Packungen zerstören. Man verschleppt sie meist mit befallenen Dingen.




Schwarze Wegameise (Lasius niger)


 Gewöhnlich baut diese Ameise ihr Nest im Holz absterbender Bäume, in Strünken oder Pfählen, aber auch in feuchten Balken und Brettern in Gebäuden. Sie nagt langgestreckte Tunnel und Löcher in das Holz und füllt sie mit einer dunklen, papierartigen Masse, indem sie die abgenagten Späne mit Speichel tränkt und mit Erdpartikeln oder anderen Teilen vermengt. Die befallenen Bäume müssen nicht durchnässt sein, ausserdem bleiben die härteren Teile erhalten und das Spätholz bleibt in Form von Lamellen stehen. Hat man die Ameisen im Haus, so sieht man sie auf ihren Strassen vom Nest zu den Nahrungsquellen in der Küche laufen, wie dies auch bei der schwarzen Wegameise der Fall ist.

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