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Bettwanze (Cimex lectularius)


 Aussehen: 5-6 mm lang, breiter, ovaler Körper, der deutlich segmentiert und gelblich bis rotbraun gefärbt ist. Die weibchen sind etwas grösser als die Männchen, wobei der Hinterleib auch etwas breiter ist.

Vorkommen: In allen Ländern der gemässigten Zonen. Treten in Bettgestellen, Matrazen, Decken, Wänden, Koffern und Reisegepäck sowie in Polstermöbeln und Wäschekörben auf (dadurch auch grosse Verbreitung möglich).

Entwicklung und Vermehrung: Je nach Temperatur legen die Weibchen bis zu 5 Eier täglich. Insgesamt pro Weibchen ca. 50 Eier. Sie werden vorwiegend an Bettgestelle, andere Möbelstücke, an Tapetenwand- verkleidungen und auf Rückseiten von Bilderrahmen in Ritzen und Fugen abgelegt. Die Jungen schlüpfe n nach 20 - 22 Tagen aus, bei wärmeren Temperaturen bereits nach 5 - 6 Tagen.

Ernährung und Schaden: Bettwanzen leben nur vom Blute der Warmblüter. Gehen nicht nur an Menschen sondern auch an Hausgeflügel, Mäuse und Ratten. Das Blut wird mittels des Saugrohres aufgesaugt. Eine Vollmahlzeit eines Männchens kann bis 4 mg betragen, die des Weibchens fast das Doppelte. Wanzen können jahrelang Hungern, wobei niedrige Temperaturen die Bettwanze in einen Starrezustand versetzt. Sie ist ein schlimmer Wohnungsschädling und schlafstörender Blutparasit für Mensch und Tier. Überträger von Krankhe iten. Hygieneschädling.

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